Geschichte

aus der wechselvollen Geschichte eines thüringischen Ortes

Alte Siegel stehen im Mittelpunkt des Wappens der Gemeinde Vogelsberg. Der Vogel auf dem Berg, der zugleich redendes Symbol in volksetymologischer Deutung des Ortsnamens ist, befindet sich bereits seit dem 17. Jahundert im Siegelbild der Gemeinde. Seit 1912 ist neben diesem Symbol ein aufrechtes Schwert im Gemeindesiegel nachweisbar, offensichtlich in Erinnerung an den 1378 erwähnten Dingstuhl in Vogelsberg. Ergänzt werden diese beiden Symbole im Wappen durch den Waidstein, der auf den in dieser Gegend verbreiteten Waidanbau und die Waidverarbeitung verweist.

 

 

Anhand  vieler Ausgrabungen wurde nachgewiesen,daß in der Gegend und in der Ortslage Vogelsberg bereits vor 4000 bis 7000 Jahren Menschen gelebt haben. Zahlreich sind Funde von  Siedlungsstellen und Gräbern, die auf die Jungsteinzeit verweisen.  So fand beispielsweise 1954 der Vogelsberger Bauer Heino Laubstein beim Pflügen seines Ackers ein 3500 Jahre altes Grabmal einer jungen Frau. Sie war eine Angehörige eines böhmischen Bauernvolkes, das nach Thüringen umgesiedelt war.

Die erste sicher datierte Erwähnung Vogelsbergs befindet sich in einem Dokument vom 18. Mai 876. Es ist das Protokoll einer Reichsversammlung, die in Ingelheim am Rhein unter König Ludwig dem Deutschen geführt wurde. Hierbei wurde ein Streit um den Anspruch des Zehnten* in Thüringen zwischen dem Erzbischhof Luibert von Mainz und dem Abt Sigihard vom Kloster Fulda geschlichtet.

 

Abschuss von Vogelsberg vor 50 Jahren

Geschichte Aktuell

Am 28.01.2014 fand eine Gedenkfeier für die vor 50 Jahren über der Flur von Vogelsberg abgeschossenen US Piloten statt. 
Damals fand hier der letzte Abschuss einer Us Militärmaschine über dem Hoheitsgebiet der DDR statt, bei dem 3 amerikanische Piloten ihr Leben verloren.
Ein entsprechenden Beitrag des MDR Fernsehens

Geschichte Aktuell

ein weiterer Beitrag von Daniel Baumbach zum Abschuss über Vogelsberg vor 50 Jahren wurde am 18.2.2014 im MDR gesendet .

Ein entsprechenden Beitrag des MDR Fernsehens